Purple Rain – der Rockhimmel weint

Prince im Juli 2011.

 

Schon wieder ist eine Ikone von uns gegangen. Nach David Bowie ist Prince im Alter von nur 57 Jahren gestorben. "When Doves Cry", "Diamonds and Pearls", "Kiss", "Gett Off" und natürlich "Purple Rain" - Prince lieferte den Coming-of-Age-Soundtrack der in den Siebzigern und Achtzigern Geborenen. Was die Musik von Prince ausmachte, war nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Ob in Trenchcoat und Stöckelschuhen, im Glitzeranzug oder mit Afro: Sein Style passte stets zum Sound. Mit seinen Songs und grandiosen Performances schuf Prince eine Welt, in der Außenseiter sexy und stark waren und sich nicht scheren mussten um die Meinung anderer.

Ganz überraschend kam sein Tod für Insider nicht, so soll er seit Monaten an einer Grippe gelitten haben. Bereits Mitte April soll er deswegen laut Medienberichten ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. Der Musiker habe sich nach einem Konzert in Atlanta derart unwohl gefühlt, dass sein Privatjet zwischenlanden musste, wie die Promi-Webseite "TMZ" und das Magazin "People" unter Berufung auf Vertraute des Musikers berichteten. Inzwischen teilte die Gerichtsmedizin im Bundesstaat Illinois mit, dass Prince an einer Überdosis Schmerzmitteln gestorben sei.

Im März hatte der Sänger noch verkündet, dass er seine Memoiren schreiben wolle. Die Autobiografie mit dem Arbeitstitel "The Beautiful Ones" sollte nach Verlagsangaben im Herbst 2017 erscheinen. Nun wird es dazu nicht mehr kommen – doch auch so wird er stets in unseren Herzen sein.

Rest in peace – Prince!

 
Weltweit wurden Gebäude spontan in lila Licht getaucht – wie hier in San Francisco.
 

... und auch die Sesamstrasse trauert um ihn: From Frog to #Prince: We will always love your music and you. Our hearts are yours. Thanks for being a friend.

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